Sport-Freunde Marbach - Hassleben 1:2
Marbacher Verletztenliste wird länger und länger…
Leonhardt, Wünsch, Focke, Stieler, Hofmann, Saal, Thieme, Richter und zu allem Überfluss auch noch Trainer Haase fehlten beim letzten Heimspiel der Saison gegen die Sport-Freunde aus Haßleben/ Alperstedt. Dazu fehlte mit Claus eine wichtige Stütze zu Beginn der ersten Halbzeit. So kam es, dass man wieder einmal auf die Unterstützung aus der II. Männermannschaft und der Alten Herren hoffen musste.
Und so kam es, dass Christian Plodek gemeinsam mit Ecki Krause, Steve Catterfeld, Christian und Michael Linke die Verteidigung bildete. Im offensiven Mittelfeld wirbelte der auffällige Dörig. Unterstützt wurde er von Großmann und Rödiger auf den Flügeln. Im Sturm kamen diesmal Eike Hertel und unser Ersatztorwart Ronny Markowski zum Einsatz. Auf der Bank nahmen N. Volkmar, K. Hofmann, T. Großmann und F. Claus platz. Anhand der zusammen gewürfelten Mannschaft konnte man schon erahnen, dass es auch gegen die im Tabellenkeller stehenden Haßlebener Probleme schwer werden würde. Und so kam es dann auch. Konnten die Marbacher die ersten Minuten recht offen gestalten, änderte sich dies mehr und mehr mit andauernder Spielzeit. Die Gäste mit ihren aktiven Sturmduo Schüttauf und Preller wurden immer wieder stark in Szene gesetzt vom besten Mann auf dem Platz, ihrem Kapitän Grosch. „Wie aus dem Nichts …“, ein Phrase, die man außerhalb des Spielfelds nach dem Marbacher Führungstreffer von vielen Zuschauern hörte, aber das kann man hier nicht sagen. Denn wenn man den Marbachern wieder etwas zu Gute halten muss, dann das sie wieder alles versucht haben. Und das sah bis zum Strafraum bzw. bis zum letzten entscheidenden Pass auch wieder recht ansehnlich aus. Und genau dieser letzte Pass kam dann Mitte der ersten Halbzeit mal beim eigenen Mitspieler an. Felix Dörig, der kurz zuvor noch gescheitert war, erzielte mit viel Übersicht sein zweites Saisontor und macht sich damit vor ab selber ein schönes Geburtstaggeschenk. Leider hielt die Freude nicht lange. Direkt nach dem Anstoss der Gäste wurde ein langer Ball auf den stets agilen Brück geschlagen, welcher von Krause nur noch durch “Foulspiel“ im Strafraum gestört werden konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Grosch sicher ins rechte untere Eck. Nur zwei Minuten später traf Schüttauf aus dem Gewühl heraus zur Gästeführung. Konnte Topf den ersten Versuch der Gäste noch Abwehren, musste beim zweiten Schuss M. Linke auf der Linie für ihn klären und was dann passierte, war einfach nur Pech. Topf versuchte den freien Ball aus dem Gefahrenbereich zu schlagen, schoss aber den heran springenden Schüttauf an und schon stand es 2:1 für die Gäste. „Hast du schon kein Glück, dann kommt auch noch Pech dazu…!“ Die Enttäuschung für die hergeschenkte Führung war jedem Marbacher deutlich anzumerken. Von nun an ging bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr viel.
Die restliche Spielzeit ist eigentlich schnell zusammen gefasst. Haßleben hätte bei besserer Auswertung ihrer Chancen (alleine Sportfreund Preller hätte sich an diesem Tage berühmt schießen können und den Klassenerhalt für die Haßlebener alleine sichern können) das Spiel früh entscheiden können. Die Marbacher steckten nicht auf, hatten vereinzelt durch Claus, Dörig und Catterfeld Chancen zum Ausgleich. Wie bereits erwähnt, spielten sie bis zum Strafraum recht ansehnlichen Fussball. Jedoch sollte „man die Kirche auch mal im Dorf lassen“ und unseren Jungs zu Gute halten, dass sie trotz der schwierigen Voraussetzungen ordentlich gespielt haben und bis zum Schluss nicht aufgesteckt haben.
Bleibt zum Schluss noch zu sagen, dass am kommenden Wochenende noch ein schweres Auswärtsspiel in Kannawurf an steht. Aufgrund schwer zu durch schauender Abstiegsregeln kreist beim kommenden Gastgeber wohl noch das Abstiegsgespenst. Hoffen wir, dass unsere Jungs sich noch einmal von ihrer besten Seite präsentieren und es dem Gastgeber schwer machen.



