Sport-Freunde Marbach - ESV Lok Erfurt 4:1

Hofmann, Saal und Kuhs schießen die Lok vom „Marbacher Gleis“…!

Die Zuschauer hatten mit Sicherheit ihren Spaß an diesem sonnigen Sonntag in Marbach. In einem über weite Strecken gutklassigen Regionalklassespiel empfingen unsere Mannen der 1. Mannschaft den ESV Lok Erfurt. Wie schon im Laufe der Woche zu erahnen war, musste Trainer Förster im Duell gegen seine „alte Liebe“ auf einige Stammkräfte verzichten. So fielen mit C. Evertz, M.Linke und M. Leonhardt gleich drei Akteure aufgrund von Verletzungen aus. Weiterhin fehlte Tommy Focke urlaubsbedingt. Umso erfreulicher war es da, dass Marius Saal nach langer Verletzungspause sein endgültiges Comeback geben durfte. Und so viel schon vorweg genommen, er machte seine Sache sehr ordentlich! Mit Patrick Ziehm, Michael Meisel, Tobias Großmann und Benni Höfler standen zudem noch vier Akteure aus der 2. Mannschaft zur Verfügung. An dieser Stelle noch mal eine großes „Danke Schön“ an euch!!!

Nun aber zum Spiel. Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams ihr Heil in der Offensive suchten. Nach „wilden“ 10 Anfangsminuten erarbeiteten sich die Marbacher nach und nach ein leichtes Übergewicht. Erste Chancen durch Hofmann und Saal blieben da aber noch ungenutzt. Erst als Florian Claus per Sonntagsschuss das Ziel anvisierte, Loks Keeper Rönicke nur abklatschen konnte, war M. Hofmann zur Stelle und staubte zur verdienten Führung für die Marbacher ab. Keine 5 Minuten später setzte sich Goldmann im 16er durch, legte gekonnt auf Saal ab, sodass dieser in der 37. Minute das 2:0 mit einem sehenswerten Drehschuss markierte. Von Lok kam bis dato nicht viel. Nach vielen Querpässen in der Defensive folgte meist ein langer Ball, welcher aber entweder im Nichts landete oder vom heute umsichtigen Libero Catterfeld abgefangen wurde. Ein Fernschuss von Seydenschwanz konnte Topf im Marbacher Tor ohne Probleme entschärfen.

Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild. Marbach machte das Spiel, erarbeitete sich Chancen, vergaß aber sich zu belohnen und den Sack endgültig zu zumachen. Die Lok spielte weiterhin bemüht, wäre aber heute wohl eher nicht zum Torerfolg gekommen, wenn da nicht diese 59. Minute gewesen wäre. Großmann im Zweikampf mit seinem Gegenspieler, ein kurzer Schubser und schon kam der Pfiff des heute gut pfeifenden Schiedsrichters, ELFMETER. Diese Chance lies sich Loks Seydenschwanz nicht nehmen und verkürzte auf 1:2. Dies hätte der Knackpunkt des Spiels werden können, wenn da nicht das heute wieder gut aufgelegte Sturmduo Goldmann und Hofmann gewesen wäre. Erst genannter spielte seinem Pendant in den Lauf und dieser stellte mit seinem zweiten Treffer keine 30 Sekunden nach dem Anschlusstreffer den alten Abstand wieder her. Nun kam auch die Zeit der Wechsel. Für den starken „6er“ Ziehm kam Tommy Kuhs ins Spiel. Jener Kuhs war es dann auch, der mit seinen ersten Ballberührungen nach schönen Solo von Großmann die Marbacher Führung auf 4:1 ausbaute. Beim nervlich äußerst angekratzten Zuschauerduo Evertz/ Linke machte sich nun aufgrund des sicheren Vorsprungs langsam Zufriedenheit breit. In den verbleibenden 25 Minuten verwalteten die Marbacher geschickt ihre Führung, waren aber nach wie vor durch Goldmann, Hofmann, Rödiger, Großmann und später dann durch die eingewechselten Mann und Meisel gefährlich. Einer sollte sich dann aber auf Marbacher Seite doch noch ein Extralob erarbeiten und aus einer ansonsten geschlossen Mannschaftsleistung herausragen. Die Lok kam gegen Ende des Spiels nun doch noch zu einigen Chancen, scheiterte hier aber immer wieder am heute erneut überragend haltenden Sascha Topf. Einen Freistoß-Bonbon von Doering holt er überragend aus dem Eck und lenkt das Leder noch an den Pfosten. Im 1 gegen 1 erst gegen Seydenschwanz, später noch zweimal gegen den immer agilen Skaba bleibt er ebenfalls der Sieger. „Hut ab Manuel Topf!“

Dass die Freude über den zu jederzeit verdienten Sieg allerdings noch getrübt wurde, lag an der Verletzung Großmanns, welcher nach rüdem Einsteigen seines Gegenspielers mit einer Knieverletzung vom Platz musste. Gute Besserung an dieser Stelle.

Wie immer bedanken wir uns auch heute wieder für die sensationelle Unterstützung von den Rängen im Marbacher Rund an der legendären Bodenfeld Allee.

Bericht: M. Linke