Sport-Freunde Marbach - SG Hörseltal Stedtfeld 3:0

Schiri Florian Wüst

gibt den Spielabbrich bekannt. Foto: UK

Eklat beim Spiel SF Marbach gegen SG Hörsetal Stedtfeld

„Spielabbruch nach 42 Minuten beim Stand von 3:0 für Marbach. Nachdem ein Zuschauer den Platz betrat, verließen die Spieler der SG Stedtfeld das Spielfeld. Trotz Aufforderung und Fristsetzung erklärte die SG Stedtfeld, das Spiel nicht fortsetzen zu wollen“, so der Eintrag von Schiedsrichter Florian Wüst aus Bad Berka auf dem Spielformular. Daneben finden sich vier weitere Einträge, über verletzte Spieler auf beiden Seiten. Man könnte denken, es wäre ein rüdes, unfaires Spiel gewesen, das war es nicht. Die Gastgeber waren spielerisch klar besser und führten so verdient bis zur 35. Minute mit 3:0. Das passte wohl einigen Gästespielern nicht in den Kram. Plötzlich lag Rödiger mit blutiger Lippe auf dem Boden und nach Rücksprache mit dem Linienrichter hatte der Schiri Stedtfelds Mannschaftskapitän Pierre Rudolph als denjenigen ausgemacht, der mit Ellenbogencheck Rödiger zu Boden gestreckt hatte. Dafür die rote Karte und Tumulte bei den Gästen, die aus ihren Reihen einen anderen Sünder gesehen hatte, den sie aber nicht nennen wollten. Als nun auch noch ein Marbacher Zuschauer auf den Rasen lief, war dies das deutliche Signal für die Gäste:„alle die mit weißen Trikot verlassen den Platz“, so lautete der Schlachtruf von der Trainerbank, weil die Sicherheit der eigenen Spieler nicht mehr von den Marbachern zu gewährleisten wäre. Alles hat nun ein sportgerichtliches Nachspiel. Dort werden dann mit Bezirksliga Staffelleiter Eckehard Riediger und Gerhard Frankenstein, Vorsitzender des Spielausschuss des WTFB, kompetente Augenzeugen das Gericht zu einem gerechten Urteil verhelfen.

von Jürgen Bruhn

 

Statsitik

Tore: 1:0 König (9.), 2:0, 3:0 Hofmann (24., 29.)

Sport-Freunde Marbach:
Helbig – Bube, Thieme, Linke, Wündsch, Richter (19. Rödiger) Riemer, Stieler, Hofmann, Großmann, König


Quelle: erfurt-fussball.de